Archiv für die Kategorie ‘Hardware’

Mac mini mit Snow Leopard Server als Luxus-NAS

Sonntag, 25. Oktober 2009

Mac mini Server

In dieser Woche hat Apple einige neue Produkte präsentiert, davon möchten wir heute eines näher vorstellen.

Als Heimserver und für kleine Arbeitsgruppen war der Mac mini schon lange interessant. Die Kapazität von 2.5? Festplatten war bislang aber auf 500 GB begrenzt, was für die meisten Anwender zu wenig Speicherplatz zur Verfügung stellt.

In einigen Foren konnte man schon lange Umbauanleitungen für den Mac mini bestaunen. Dort wurde meist das optische Laufwerk gegen eine zusätzliche 2.5? Festplatte getauscht, um dann maximal 1TB (2 x 500 GB – Raid 0) zur Verfügung zu haben. Leider war mit dieser Umbauaktion auch in der Regel Apples Garantie erloschen, was doch einige davon abgehalten hat, ihren Mac mini umzubauen, oder gar erst einen zu bestellen. Einige Nutzer griffen dann lieber zu einem NAS. Die Begeisterung bei diesen Geräten hält sich auf Grund vieler Einschränkungen meist in Grenzen.

Apple griff wohl – ganz in unserem Sinne – diese Idee auf und stellte am vergangenem Dienstag so ein Gerät vor. Wir konnten nicht anders und bestellten diese Kombination (Mac mini & 10.6 Server) gleich noch am selben Tag. 48 Stunden später konnten wir endlich den neuen Mac mini als Server installieren. Da in diesem kein CD/DVD-Laufwerk verbaut ist, bestellten wir gleich ein externes SuperDrive mit. Die Installation ging leicht und zügig von der Hand. Die beiden internen Festplatten schalteten wir in den Raid 1 Modus (Spiegelung). So haben wir zwar nur 500 GB zur Verfügung, aber hier steht die Ausfallsicherheit im Vordergrund. Für weiteren Speicher würden wir einen Promise SmartStor DS4600 empfehlen. Dort können bis zu vier 3.5? Festplatten mit jeweils bis zu 2 TB eingebaut und via Firewire 800 an den Mac mini angeschlossen werden. Das sollte fürs erste reichen, um seine iTunes-Library, diverse Fotos, Filme und Dokumente zu speichern.

Der Vorteil zu einem herkömmlichen NAS liegt für den Mac-User auf der Hand, man kann viele sinnvolle Serverdienste aktivieren, die man sich für den Mac in einer Arbeitsgruppe/Familie wünscht. Wir aktivierten den iCal-Server (Teamkalender), Adressbuchserver, DHCP, DNS, AFP, Mobiler Zugriff, Open Directory, Push-Benachritigung, Web und die Softwareaktualisierung.

Wenn Sie auch Bauchschmerzen damit haben, Ihre Daten (Kalender, Kontakte, usw.) bei einem Internetanbieter (Apple: Mobile Me, Google) zwischenzuspeichern, dann müssen Sie das nicht mehr, auch wenn Sie ein iPhone benutzen. Den Kalender können Sie jetzt über Ihren Server, egal wo sich der Mac oder das iPhone befinden, synchronisieren. Das Adressbuch kann momentan nur zwischen Macs synchronisiert werden, Mac OS X 10.6 vorausgesetzt. Beim iPhone fehlt noch das CardDAV Protokoll, was hoffentlich noch nachgereicht wird.

Interessant ist es auch, wenn man die Dienste DHCP & DNS aktiviert und diese nicht vom Router (z.B. Fritz!Box, Speedport, etc.) erledigen lässt. An unserem VDSL50-Anschluss ist eine signifikante Performance-Steigerung beim Aufruf und der Darstellung von Internetseiten zu beobachten. Da der Mac mini im Normalbetrieb kaum mehr als 10% Prozessorlast hat, kann er den Job schneller erledigen als herkömmliche Router, die der Provider mitliefert.

Der Dienst Softwareaktualisierung ist besonders für alle spannend, die leider keine schelle Internetverbindung haben. Hier speichert und verwaltet der Server zentral alle Softwareaktualisierungen, die dann von dort aus an die Macs im Büro/Haushalt verteilt werden. So muss nicht jeder Mac direkt von Apple seine Updates herunterladen. Das geht um ein vielfaches schneller und spart somit Zeit und kostbare Bandbreite.

iTunes-Sharing ist seit Einführung der Privatfreigabe in iTunes 9 kinderleicht geworden. Unsere Hauptbiliothek ist jetzt auf dem Mac mini. iTunes ist ständig geöffnet, so dass sich andere Benutzer im lokalen Netzwerk damit verbinden, Musik tauschen oder einfach nur abspielen können. In Verbindung mit Airport Express Stationen, Aktivboxen und dem Programm Remote auf dem iPhone kann man nun im ganzen Büro/Haus an verschiedenen Orten auf die Musik zugreifen – Sonos ade. Sonos bietet eine Möglichkeit, seine Musik im Netzwerk zu verteilen, ist aber sehr kostspielig und auf 50.000 Titel begrenzt.

Fazit: es bleibt zu bestaunen, das Apple anscheinend doch in letzter Zeit wieder stärker auf die Bedürfnisse der Kunden eingeht. Danke an die Bastler, die gezeigt haben, was mit so einem Mac mini alles möglich ist. Danke Apple – alles in allem eine sehr gute Lösung, die man beliebig an die eigenen Wünsche anpassen kann, das ganze bei einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von ca. 15.3 W (eigene Messung 24h Dauerbetrieb) und einem attraktiven Preis.

SSD Festplatten – Turbo für das MacBook Pro

Sonntag, 25. Oktober 2009

Samsung SSD

Seitdem wir das erste MacBook Air mit SSD an unsere Kunden ausgeliefert haben, waren wir fasziniert von der Geschwindigkeit, mit der das Air startet und die normalen Office-Aufgaben erledigt.

Getrieben von dieser Performance quälten wir uns durch endlose Foren, auf denen über Firmwareprobleme, Versionsnummern, Geschwindigkeits- einbußen & Haltbarkeit von SSD spekuliert wird. Nach reiflicher Überlegung kauften wir eine 256 GB SSD von Samsung (MMDOE56G5MXP-0VB) für knapp 550 €. Der Zeitpunkt zum Einbau einer neuer Festplatte stellte sich durch den geplanten Umstieg des MacBook Pro auf Mac OS X 10.6 sowieso.

Der Austausch der Festplatte gegen eine SSD im MacBook Pro (Late 2008) dauerte knapp 10 Minuten. Das Wechseln der Festplatten geht generell im neueren MacBook/MacBook Pro superschnell und kostet nicht die Garantie.

Seit drei Wochen arbeitet nun die SSD anstatt einer konventionellen Festplatte, nicht hörbar im MBP. Es ist besonders für geräuschempfindliche Menschen eine Wohltat, dass es kein nerviges Festplattengeräusch mehr gibt. Das MacBook Pro arbeitet still und superschnell vor sich hin. Die Startzeit bis zum Arbeiten aus dem ausgeschalteten Zustand beträgt ca. 35 Sekunden, inklusive mehrerer Startobjekte, die im Hintergrund ausgeführt werden. Zum Beispiel startet das Programm MS Office Word 2008 in ca. 2 Sekunden! Die Zugriffszeiten für die SSD betragen beim Schreiben zwischen 180 – 150 MB/s und beim Lesen ca. 190 MB/s (eigene Messung mit AJA System Test).

Wer übrigens mobil arbeitet (ohne externe Stromversorgung), kann auch davon profitieren, dass der Mac ohne Kabel länger durchhält. Die SSD verbraucht weniger Strom als eine herkömmliche Festplatte.

Sicherlich ist diese Technik noch sehr jung, teuer und birgt noch die eine oder andere Überraschung. So lange man regelmäßige Backups macht, ist man aber auf der sichern Seite.

Unser Fazit ist, wer einmal die Power einer SSD erlebt hat, möchte nicht mehr ohne arbeiten. Wenn man zum Vergleich an einem mobilen Mac mit einer “normalen” 2.5″ Festplatte sitzt, könnte man denken, man ist wieder in den 80ern.

iPhone 3GS 16GB und Software 3.0

Sonntag, 25. Oktober 2009

iPhone 3GS

Im Juni dieses Jahres verlängerten wir vorzeitig unseren iPhone-Vertrag (1. Generation), um das neue iPhone 3GS kostengünstig zu erhalten. In unserem Tarif waren ganze 49 € fällig. Leider war die Wartezeit unerträglich lang, bis das neue Telefon bei uns eintraf. Es vergingen fast drei Wochen vom Tag der Bestellung bis zur Auslieferung. Apple und T-Mobile wurden wohl selbst überrascht, wie viele Geräte in den ersten Tagen verkauft wurden.

Die Inbetriebnahme war Apple-typisch sehr einfach. Bevor das neue iPhone 3GS via iTunes aktiviert wurde, haben wir noch schnell ein Backup vom iPhone Classic gemacht, um die Einstellungen und Inhalte komplett auf das neue iPhone zu übertragen.

Der erste Eindruck war positiv überraschend, denn verglichen mit dem iPhone Classic, ist das “neue” vom Handling doppelt so schnell (Einschalten, Appz öffnen, usw.). Die Software 3.0 hat endlich neue Funktionen, wie zum Beispiel Copy & Paste, was wir lange schmerzlich vermissten. Außerdem kann man nun Videos aufnehmen und gleich per Mail und MMS versenden, oder zu YouTube oder Facebook hochladen – schöne neue Welt also endlich auch per iPhone.

Eine weitere neue Funktion “Tethering” hat seit der Software 3.0 Einzug in das iPhone gehalten. Mit diesem Dienst koppelt man per USB-Kabel oder Bluetooth seinen Mac an das iPhone. Man benutzt das iPhone wie ein externes Modem, um seinen Mac mit dem Internet zu verbinden. Bequem, aber mit kleinen Wermutstropfen – so verbraucht sowohl das iPhone bei Tethering via Bluetooth sehr viel Strom – als auch der Mac, wenn man das iPhone per USB angeschlossen hat. Zudem verweigert T-Mobile seinen iPhone-Vertragskunden der 1. Generation den kostenlosen Zugang zu diesem Dienst. Dieser stünde ihnen laut Vertrag jedoch zu, weil die kostenfreie Nutzung des mobilen Internetzugangs, zum Beispiel via USB-Surfstick, ausdrücklich erlaubt wird. T-Mobile versteckt sich hinter der Aussage, dass es technisch nicht möglich sei, den Dienst für diese Kunden freizuschalten. T-Mobile bietet diesen Dienst in den neuen iPhone-Verträgen für zusätzlich 19,95 € an.

Insgesamt auf jeden Fall ein sehr schönes Upgrade des iPhones in Kombination aus Hard- und Software. Auch im Vergleich zum iPhone 3G ist der Geschwindigkeits- zuwachs immens. Auf unseren iPhones gibt es inzwischen eine Vielzahl von Apps, die das Leben erleichtern oder das Zweitgerät ersetzen.

Ein Manko bleibt: wer sein iPhone exzessiv benutzt, kann es sehr schnell wieder laden, Minimum einmal täglich, aber das kommt auf die Art der Nutzung und der aktivierten Dienste an. Am besten, man hat sein Ladegerät immer dabei. Der neu integrierte Kompass verhindert übrigens, dass man völlig die Orientierung verliert…

iPhone 3G und Software 2.0

Sonntag, 31. August 2008

Nachdem wir einige iPhones der zweiten Generation in unseren Händen hatten, fällt unser Urteil doch recht negativ aus, doch beginnen wir von vorn.

Apple hat dem neuen iPhone eine Kunststoffrückseite in schwarz oder weiss spendiert, die einfachen mechanischen Belastungen kaum gewachsen ist. Zum Beispiel hat das iPhone ohne Hülle in der Hosentasche nichts verloren, es sei denn, man steht auf kleine Risse in der Kunststoffhülle auf der Rückseite. Diese werden besonders gut sichtbar, wenn man sich für das weisse iPhone entschieden hat. Durch die leicht gewölbte Rückseite und das relativ geringe Gewicht, hat man das Gefühl, man hätte einen Jogurtbecher in der Hand. Diesen Vergleich zieht man besonders, wenn man vorher Besitzer eines iPhones der ersten Generation (mit Aluminiumhülle) war. Wer jetzt denkt, durch die Kunststoffhülle müsste das neue iPhone 3G einen besseren Empfang haben, der ist im Irrtum. Viele Besitzer klagen über eine schlechte Empfangsqualität, selbst die versprochenen Softwareupdates (2.0.1 & 2.0.2) brachten vorerst keine Besserung.

Postiv ist, das Apple im neuen iPhone UMTS integriert hat, das beschleunigt das Senden und Empfangen von Nachrichten und das mobile Surfen im Internet, aber auch nur dort, wo es verfügbar ist (bei T-Mobile in Ballungszentren), sonst wird auch nur auf Edge zurückgegriffen. Der grosse Vorteil bei der Benutzung von UMTS ist, dass man zum Beispiel während einer Internetrecherche auf dem iPhone telefonisch erreichbar bleibt, bei dem iPhone der ersten Generation landeten die Anrufe während der Internetnutzung auf dem Anrufbeantworter.

Eine weitere technische Veränderung ist, dass ein GPS-Empfänger im neuen iPhone integriert wurde. Dadurch ist eine genauere Ortung des eigenen Standortes möglich. Viele knüpften daran die Hoffnung, ihr iPhone als Navi für das Auto benutzen zu können. Die Firma TomTom kündigte dann auch an, eine Software für das iPhone entwickeln zu wollen. Momentan scheint aber der GPS-Empfänger für eine Navigation bei Geschwindigkeiten über denen eines Fußgängers nicht schnell genug zu arbeiten.

Das grösste Manko ist, dass man das neue iPhone noch nicht mit anderen Mobilfunkkarten (nur T-Mobile mit Vertrag) in Deutschland betreiben kann. Die diversen Hacker haben es bislang nicht geschafft, die Telefonfunktion für alle Netze freizuschalten. Wer nun das neue iPhone unbedingt haben möchte und nicht die Ehe mit T-Mobile eingehen will, dem ist trotzdem zu helfen. Man sollte entweder Bekannte in Belgien haben oder den nächsten Urlaub dorthin planen. Und mal ehrlich, einen Wochenendtrip nach Brügge ist es doch allemal wert, nicht nur wegen des Mitbringsels. In Belgien ist es per Gesetz so, dass ein Sim- oder Net-Lock verboten ist – das nenne ich Verbraucherschutz bzw. Wettbewerb. Da einige unserer Kunden diese Methode erfolgreich angewendet haben, können wir sagen, es funktioniert!

Wer nun das iPhone 3G sein Eigen nennt, steht vor weiteren Problemen. Apple hat das Dock, welches nicht mehr im Lieferumfang ist, verändert – durch die andere Form passt es schlicht nicht mehr in das “Alte” hinein. Darüber hinaus gab es auch technische Veränderungen an der Schnittstelle, z.B. kann man das neue iPhone nicht mehr mit einem Firewire Netzteil/Kabel laden und es ist an vorhandenen iPhone/iPod-Adaptern im Auto (via Wechselsteuerung) nicht mehr benutzbar bzw. aufladbar. Weiterhin funktioniert es in vielen Soundsystemen nicht mehr. Hier wird der Neukauf an Zubehör fällig, die Firmen Belkin, Kensington und viele andere wird es freuen.

 

 

Zusammen mit dem iPhone 3G wurde auch eine neue Software für alle iPhones und den iPod touch veröffentlicht, die zum Download bereit steht (bei älteren iPod touch Modellen wird eine Upgradegebühr von 7,99 € fällig). Endlich kann man nach Kontakten suchen und legal im App-Store nützliche oder auch nutzlose Programme kaufen oder kostenlos herunterladen. Leider gibt es immer noch kein “copy & paste”, aber die Hoffnung stirbt zuletzt, denn das Update auf 2.1 steht für September an. Leider gibt es auch ein paar Wermutstropfen: Viele Nutzer der neuen Software (egal ob iPhone 3G oder das erste) klagen über Probleme beim Empfang der Emails, was sich jeweils nur mit einem Neustart des iPhones beheben lässt. Ausserdem scheint sich das Telefon eine Pause zu gönnen, wenn man in den Kontakten suchen möchte. Die Synchronisations-Geschwindigkeit nimmt mit der Anzahl der installierten Programme ab, das kann dann im Extremfall auch mal eine Stunde und länger dauern. Da ich auch davon betroffen war, kann ich nur wärmstens empfehlen, nur die jeweiligen persönlichen Hits zu synchronisieren.

MacBook Air

Samstag, 23. Februar 2008

Apple konnte auch auf der diesjährigen Macworld nicht lassen, mit Superlativen zu arbeiten. Nun haben sie nicht nur den schnellsten Desktop-PC, sondern auch nach eigenem Bekunden das dünnste Notebook der Welt.

Wie wir finden, ist dieser Punkt nicht so entscheidend, wichtiger wäre gewesen, einen würdigen 12″ Powerbook-Nachfolger zu präsentieren.

Rein äußerlich macht das MacBook Air einen edlen Eindruck, das Gehäuse ist wie beim MacBook Pro aus Aluminium. Leider verbaut Apple nur einen Glossy-TFT, was viele Benutzer als störend empfinden werden. Durch den überhöhten Kontrast und den vielen Refektionen bei Gegenlicht werden besonders Grafiker unzufrieden sein. Unverständlich bleibt, warum Applle nicht wie bei dem MacBook Pro einen alternativen entspiegelten TFT anbietet.

Die Geschwindigkeit bleibt hinter dem MacBook Pro zurück, geschuldet durch die schwächeren Intel-Prozessoren und die Parallel-ATA-Festplatte mit 4.200 U/Min. oder 64 GB Solid-State-Festplatte. Leider sind die Kapazitäten der Festplatten auch nicht üppig mit 80 oder 64 GB.

Bei diesem Gerät geht es auch nicht um einen vollwertigen Desktopersatz-Computer, sondern eher um ein Zweitgerät für unterwegs oder für Präsentationen. Die Anschlussmöglichkeiten externer Geräte begrenzt sich auch auf einen USB-Anschluss an dem man z.B. ein externes Superdrive anschliessen kann. Aus Platzgründen wurde darauf verzichtet, ein optisches Laufwerk einzubauen, welches auch nicht mehr zwingend notwendig ist. Mittels einer neuen Funktion “Remote Disc” können Sie auf das DVD- oder CD-Laufwerk eines anderen Mac oder Windows PCs in der Nähe zugreifen. Weiterhin kann man am MacBook Air via Mirco-DV-Anschluss entweder Projektoren, externe Monitore oder Videogeräte anschliessen. Einen Kopfhöreranschluss gibt es auch.

Beim Preis finden wir, dass Apple für die Ausstattung doch ein wenig überzieht. Für das MacBook Air mit 1,6 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor und einer 80 GB PATA-Festplatte zahlt man 1.699 €, für das MacBook Air mit 1,6 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor und einer 64 GB Solid-State-Festplatte müssen Sie 2.868 € zahlen.

Wir hoffen jedenfalls weiter, vielleicht wird es ja doch noch etwas mit einem 12″ MacBook Pro.

Technische Daten:

Höhe: 0,4 bis 1,94 cm
Breite: 32,5 cm
Tiefe: 22,7 cm
Gewicht: 1,36 kg
Monitor: 13,3″ TFT-LED mit Hintergrundbeleuchtung und Hochglanzanzeige
Prozessor: Intel Core 2 Duo mit 1,6 oder 1,8 MHz
Speicher: 2 GB 667 MHz DDR2 SDRAM
Festplatte: 80 GB Parallel-ATA-Festplatte mit 4.200 U/Min. oder 64 GB Solid-State-Festplatte
Anschlüsse: Analoger Audioausgang/Kopfhöreranschluss (Minianschluss),
USB 2.0 & Micro-DVI
Funk: AirPort Extreme Wi-Fi (802.11n) & Bluetooth 2.1 + EDR
Extras: Optionales externes USB MacBook Air SuperDrive Laufwerk

Vorsicht: SuperDrive Firmware Update 2.1 verfügbar

Donnerstag, 28. Juni 2007

Seit gestern Abend ist das SuperDrive-Update 2.1 erhältlich. Es soll die Lesbarkeit für bestimmte CD-Medien verbessern. Das Update ist 12,3 MB gross und kann via Softwareaktualisierung heruntergeladen werden.

Das warten hat (fast) ein Ende – das iPhone ist da.

Dienstag, 09. Januar 2007

Nach jahrelangen Gerüchten ist das iPhone soeben von Steve Jobs auf der Keynote in San Fransisco vorgestellt worden. Wer die Show live verfolgen konnte, wird zu dem Schluss kommen – das Warten hat sich gelohnt.

Es wird zwei Modelle ab Juni 07 geben: 4GB für 499 Dollar oder 8 GB für 599 Dollar, vorerst nur in den USA und nur über Cingular mit 2-Jahres-Vertrag. Nach Europa kommt das iPhone im 4. Quartal, nach Asien erst im nächsten Jahr.

Das iPhone wird über einen Multitouch-Screen gesteuert. Das 3,5″-Display hat eine Auflösung von 320 x 480 Pixel mit 160 ppi, welches eine beeindruckende Bildschärfe liefert. Als Betriebssystem dient ein OS X-Derivat, in einer sehr Platz sparenden Version. Neben iTunes laufen auch Safari, verschiedene Widgets (siehe Dashboard) und Apple Mail, alle etwas entschlackt, versteht sich. Bei dem angebotenen Speicherplatz von 4 GB oder 8 GB wäre sonst auch kaum noch Platz für die eigentlichen Daten (Musik, Videos und Fotos).

Das Telefon arbeitet im GSM Quad-Band (MHz: 850, 900, 1800, 1900), UMTS (3G) ist leider nicht integriert. Surfen oder Email senden und empfangen kann man entweder über die WLAN-Schnittstelle (Wi-Fi 802.11b/g) oder via EDGE über den Mobilfunkanbieter. Über Bluetooth 2.0 kann man seine Kontakte, Photos oder seine Safari-Lesezeichen z.B. mit dem MacBook Pro synchronisieren. Eine 2 Megapixel-Kamera ist auf der Rückseite des iPhones integriert. Die Batterie soll bis zu 5 Stunden unter Volllast benutzbar sein (Telefonieren / Video / Surfen), wer hingegen nur Musik hören möchte, schafft das bis zu 16 Stunden. Die Maße sind: 115 x 61 x 11.6 mm bei einem Gewicht von einer leicht übergewichtigen Tafel Schokolade (135 Gramm).

Alles Weitere wird sich in der Praxis zeigen. Zum Glück müssen wir Europäer noch ein paar Monate warten, bis dahin sind bestimmt auch alle Kinderkrankheiten auskuriert.

Mehr Informationen zum iPhone bekommt man hier.

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Die neue Airport Extreme Basis Station – passend zu Apple TV.

Dienstag, 09. Januar 2007

Wer im lokalen Netzwerk seine Daten bislang via Airport Extreme (Wi-Fi Wi-Fi 802.11g) übertragen musste, wird nun hoffentlich endlich froh. Theoretisch sind Datenraten bis zu 540 MBit/s (Wi-Fi Wi-Fi 802.11n) möglich, so dass man nicht mehr so oft Kaffee kochen muss, bis alle Dateien übertragen sind. Unterm Strich soll die Airport Extreme Basis Station 5x schneller sein als das Vorgängermodell. Wichtig wird der neue Standard im Zusammenspiel mit Apple TV, der Set-Top-Box von Apple. Nun sind auch hochauflösende Videostreams vom Mac/PC zum Fernsehgerät möglich. Der Preis beträgt 179 Euro.newairportbasis.jpg

Apple TV – Videos vom Mac/PC auf den Fernseher – kabellos.

Dienstag, 09. Januar 2007

Ein weiteres Produkt wurde heute von Apple vorgestellt. Apple TV ist eine Set-Top-Box, die automatisch auf die digitalen Inhalte Ihres Computers zurückgreift und diese auf Ihrem Fernsehgerät verfügbar macht. Dabei werden auf Wunsch die iTunes Bibliothek und auch alle Fotos und Viedos mit Apple TV synchronisiert. Dank eingebauter Festplatte von 40 GB ist es kein Problem, bis zu 50 Stunden Videomaterial zu speichern.

Die Synchronisierung kann über die Wi-Fi – Schnittstelle (802.11b/g/n) oder via angeschlossenes Ethernetkabel erfolgen. Hier kommt bereits der neue Standard für die Wi-Fi- Schnittstelle (802.11n) zum Einsatz, der bis zu 5x schneller als sein Vorgänger (Airport Extreme Wi-Fi 802.11g) arbeitet. Alle IntelMacs mit Core 2 Duo haben bereits die neue Airportkarte integriert, jetzt muss man nur noch ein paar Tage warten, bis diese Funktion über ein Softwareupdate freigeschaltet wird. Wer allerdings in den Geschwindigkeitsgenuss kommen möchte, braucht auch eine neue Airportstation, die ebenfalls heute präsentiert wurde.

Ferngesteuert wird die Set-Top-Box via mitgelieferte Apple Remote Fernbedienung.

Apple TV wird ab Februar ausgeliefert und kann ab heute im Applestore für 299€ vorbestellt werden.

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Vier Dinge sind erforderlich:

1. Breitband-Fernsehgerät* mit folgenden Voraussetzungen:

* 1080i
* 720p
* 576p(PAL-Format)
* 480p

2. Computer

* Mac mit Mac OS 10.3.9 (oder neuer)
* PC mit Windows XP Home oder Professionell (SP2)
* iTunes 7 (oder neuer)

3. Netzwerk

AirPort Extreme, Wi-Fi 802.11b/g/n Funknetzwerk (Video-Streaming erfordert 802.11g/n)

oder

10/100BASE-T Ethernet-Netzwerk

und

Internet-Breitbandverbindung
4. Kabel

HDMI-auf-HDMI-Kabel

oder

HDMI-auf-DVI-Kabel und ein analoges Stereokabel oder ein optisch-digitales Audiokabel

oder

ein Komponentenvideo-Kabel und ein analoges Stereokabel oder optisch-digitales Audiokabel

*Kompatible Fernseher:

Hitachi

26HDL52
50VS69A
32LD7200

Panasonic

TH-42PX60U
TH-42PX600U
TC-23LX60
TC-26LX600
PT-AE700U

Philips

26PF5321
32PF9531
Pioneer
PDP-42A3HD

Samsung

LNS4041D
LNS2651D
HL-R5067W
HL-R4266W
HL-S5687W

Sony

KDL-40XBR3
KDL-V40XBR1
KDL-46X2000
KDL-40V2000
KDL-26S2000

Sharp

LC-45GD4U
LC-20D30U
LC-26SH20U
LC-20SH20U

Toshiba

42HL196
57H84
27HL95
20HLK86

Externes Blu-ray-Laufwerk von LaCie

Samstag, 06. Januar 2007

Endlich kommen jetzt auch Mac-Nutzer in den Genuss eines externen Blu-ray-Laufwerks. Mit dem LaCie d2 Blu-ray Drive im Aluminiumgehäuse kann man Daten bis 25 GB bzw. 50 GB auf Rohlinge des Typs BD-R und BD-RE schreiben. Ausserdem ist das Laufwerk kompatibel zum DVD und CD Standard und kann somit auch CDs und DVDs brennen. Das d2 Blu-ray Drive wird via Firewire oder USB 2.0 an den MAC oder PC angeschlossen. Die Brennsoftware Taost 7.1.1 Titanium bekommt der Kunde beim Kauf des Laufwerk kostenlos dazu.

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